Sonntag, 1. Januar 2017

Mandel-Nuss-Karotten-Kuchen mit Frischkäse Frosting

*Vorsichtig den Staub vom Blog runterpust*

Ja, es ist wenig passiert - zumindest hier im Blog. Aber der gute Wille ist da das Blog noch nicht sterben zu lassen ;) Daher hier ein Klassiker welcher bei uns wieder mal nur entstanden ist weil noch Möhrchen übrig waren! Ein Rezept fand sich wie immer fix beim Chefkoch. Wir brauchen

Für den Teig:
5 Eier
225 g Zucker
etwas gemahlene Vanille (vielleicht so ½ TL)
den Abrieb von einer mittelgroßen Zitrone (wir hatten nur eine Limette - geht auch)
die Hälfte vom Saft der Zitrone
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
200 g gemahlene Mandeln
200 g gehackte Haselnüsse
500 g Karotten

Fürs Frosting:
100 g Frischkäse
gemahlene Vanille / Vanillezucker
150 g Puderzucker

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Springform (etwa 26 cm Durchmesser) einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.

Zuerst die Karotten putzen und fein reiben. Wir empfehlen dazu eine Küchenmaschine, aber von Hand geht das natürlich auch - Stichwort Workout ;)

Die Eier verrühren, Zitronenschale und Saft sowie Zucker sowie Vanille dazugeben und alles schaumig rühren. Nun Mehl und Backpulver dazu und wenn das eingerührt ist werden zum Schluss Mandeln, Nüsse und Karotten vorsichtig mit rein gerührt. Den Teig in die Springform geben und dann für 50-55 Minuten in den Ofen.

Den Kuchen abkühlen lassen. Fürs Frosting den Frischkäse etwas durchrühren bis er cremig ist und dann Vanille und Puderzucker dazugeben und gut durchrühren. Den Kuchen damit bestreichen und etwa eine Stunde durchkühlen. Wenn man es nicht abwarten kann schaut das Frosting so flüssig aus wie auf dem Foto :) Der Kuchen ist angenehm saftig und nussig und es reicht ein normales Stück um locker satt zu werden.



G+

Montag, 28. März 2016

Overnight Cinnamon Rolls

Dieses Rezept tauchte neulich als Link im Foodblog-Feed auf und.. wer kann diesen Bildern widerstehen? Wichtig: ist eher was für nächsten Tag, nix "für gleich" :)

Wir brauchen für eine Standard Auflaufform (mehr als 2 Leute zum Frühstück wegfuttern können):

Teig:
1/2  TL Trockenhefe
1/4 Cup warmes Wasser
2 1/4  Cup Mehl
1/2 Teelöffel Salz
2 große Eier
1/8  Cup Zucker
60 Gramm Butter (Raumtemperatur)

Füllung:
60 Gramm Butter (geschmolzen)
3/8 Cup packed brown sugar  (im Zweifel tut es natürlich auch normaler brauner Zucker)
1/2 EL Zimt

Glasur:
1/2 Cup Puderzucker
1 EL Milch oder Sahne
wenn vorhanden: etwas Backvanille (die so lecker nach Pudding schmeckt)

In der Schüssel für den Teig die Hefe mit dem warmen Wasser mischen und für ein paar Minuten ruhen lassen.

Dann 1/4 Cup vom Mehl dazu tun, alles gut durchrühren und für 30 Minuten an einen warmen Ort stellen. Ein Grund warum wir so wenig mit Hefe machen: man ist irgendwie den ganzen Tag beschäftigt ^^

Nun Eier, Zucker, Butter, Salz und die verbleibenden 2 Cups Mehl dazu geben und am besten mit einem Knethaken für 10 Minuten gut durchkneten. Wenn der Teig auch aussieht wie einer, nochmal mit den Händen durchkneten. Ist er zu klebrig, mehr Mehl dazu geben. 

Das ganze in eine eingefettete Form legen, zudecken und für 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. (Ich sag nur: Fußbodenheizung!) 

Der Teig sollte nun etwa doppelt so groß sein. Auf einer bemehlten Oberfläche wird dieser nun ausgerollt bis er etwa 20 cm in der Breite hat (die Richtung in die dann gerollt wird). 

Auf den ausgerollten Teig kommt nun die geschmolzene Butter - es kann ruhig ein wenig auf dem Teig "schwimmen" die Zucker-Mischung macht das dann schon wieder fest. Zucker und Zimt mischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. 

Nun den Teig vorsichtig aufrollen und kleine Röllchen abschneiden. Bei uns ergab es 12 kleine Röllchen. Ich denke die kann man je nach Belieben schneiden. Besagte Röllchen kommen nun in eine gefettete Auflaufform. Am besten so dass sie noch ein wenig aber nicht allzuviel Platz haben (dann behalten sie ihre Form besser). Das ganze abdecken und über Nacht im Kühlschrank lassen. 

Am nächsten Morgen wird die Form nochmal für eine Stunde rausgestellt bis alles etwa Zimmertemperatur hat - dadurch geht der Teig nochmals auf - und dann ab in den Ofen damit. Bei etwa 175 Grad 20-30 Minuten backen. Bei uns wurde es nach 20 Minuten mit Umluft schon etwas dunkler oben. Vielleicht lieber nur Ober-/Unterhitze nehmen und etwas länger durchbacken.

Nochmal 15 Minuten abkühlen lassen bevor die Glasur drauf kommt (jajaja, so langsam kann man nicht mehr warten, aber die schmilzt sonst weg) und dann… ENDLICH ESSEN! 

G+

Sonntag, 29. November 2015

Vanillekipferl

Es ist wieder Weihnachten! Zeit für Plätzchen & Co! Nach einer Umfrage unter Kollegen wurden dieses Jahr einstimmig Vanillekipferl gewünscht.. kein Problem! Ausprobiert wurde mal wieder ein Rezept vom Chefkoch. Ausgewählt wurde dieses weil es so praktische Mengenangaben hat: das sind nämlich genau eine Tüte Mandeln und ein Stück Butter ;) Es sind etwa 60 Kipferl draus geworden - wer also kein Kollegen zu versorgen hat halbiert es vielleicht erstmal.

Wir brauchen:

250 g zimmerwarme Butter
125 g Zucker
1/2 TL Salz
1 Vanilleschote (ca. 18 cm *)
gemahlene Vanille
300 g Mehl
200 g gemahlene Mandeln
120 g Puderzucker (ist ziemlich viel übrig geblieben.. wahrscheinlich reicht auch die Hälfte, aber man kann das ja einfach in einem verschließbaren Behälter aufbewahren)

Die weiche Butter schaumig rühren und dann den Zucker dazu. Nun Salz und das Mark der Vanilleschote und etwa einen viertel Teelöffel gemahlene Vanille dazu und alles schön verrühren.

An dieser Stelle war's irgendwie zu schade die schöne ölige und lecker duftende Schote einfach wegzuwerfen, also hab ich den Puderzucker in eine Schale getan, etwa einen halben Teelöffel gemahlene Vanille reingemischt und dann die Schote in 3 Teilen dazu in der Hoffnung dass wenigstens ein Teil des Aromas noch in den Zucker übergeht. Diese Mischung brauchen wir dann zum Schluss.

Zurück zum Teig: in die Buttermischung kommt nun noch das Mehl (jetzt wird's langsam etwas krümelig mit dem Mixer) und zum Schluss kneten wir - am besten von Hand - die gemahlenen Mandeln mit unter.

Den Teig in Alufolie oder Backpapier wickeln und eine Stunde kalt stellen.

Den Ofen auf 175 Grad (Ober / Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun jeweils ein walnussgroßes Stückchen Teig abtrennen, zwischen den Händen zu einer 6 cm langen Rolle formen und dann zu einem kleinen Hörnchen biegen. Ab damit aufs Backblech. Das ganze jetzt noch etwa 60 mal wiederholen ;) Die Abstände zwischen den Hörnchen müssen nicht riesig sein, sie gehen nicht so sehr auf. Bei uns passten sie alle auf zwei Bleche.

Im Ofen für etwa 15 Minuten backen bis sie ganz leicht braun werden. Wie immer kommt die Backzeit sehr auf den Ofen an, also am besten öfter mal nachsehen.

Auf jeden Fall erst einmal etwas abkühlen lassen - noch warm sind sie sehr zerbrechlich! Danach jeden Kipferl in der Puderzucker-Mischung wenden und gegebenenfalls etwas draufreiben bis rundherum etwas von der Zuckermischung haftet.

Im direkten Vergleich mit Vanillekipferl vom Bäcker schmecken sie (selbstverständlich!) besser aber vor allem wesentlich natürlicher - ist ja keinerlei künstliche Vanille drin.


G+

* auch wenn es wie Werbung klingt: ich kann die Vanille von Madavanilla wirklich nur empfehlen!

Freitag, 23. Oktober 2015

Weiße Schoko-Kokos-Muffins

Mal schnell ein paar Muffins zum Frühstück? Kein Problem - haben ja alles da ;)

100 g Schokolade, weiße
300 ml Milch
200 g Mehl
50 g Kokosraspel
2 TL Backpulver
2  Eier
100 g Zucker
80 ml Öl (Butter gibt wahrscheinlich einen besseren Geschmack)

In einem Topf  die Milch erwärmen und die Schokolade drin schmelzen, dabei gut durchrühren. Beiseite stellen und leicht abkühlen lassen.

Mehl, Kokosraspel und Backpulver in einer Schüssel mischen. Eier, Zucker und Öl verrühren, die Schokomilch dazugeben. Die Mehlmischung nach und nach unterrühren.

Die Muffinform mit Förmchen auslegen (die Form ist hier empfohlen, da der Teig sehr flüssig ist). Den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen.

Die Muffins sind fluffig und kokosig, die weiße Schoki schmeckt man nur hintergründig. Wenn wir sie nochmal machen wird das Öl durch Butter ersetzt.

G+

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Fischfilet à la Bordelaise

Hach ja, das mit dem "ich schreib mal wieder was" hatte dann wohl doch nicht ganz so hingehauen.. aber: wir leben, kochen und essen noch! Und wir werden weiterhin darüber schreiben ;)

Dieses Rezept haben wir vor gefühlt eeeewigen Zeiten bei der Anke gefunden und schon ein paar mal gemacht, aber irgendwie immer vergessen es zu bloggen :) Es ist simpel und lecker, was will man mehr?

Wir brauchen für zwei Personen:
300 - 500g Fischfilet seiner Wahl (wir haben meist Lachs)

90 g weiche Butter
70 g Semmelbrösel
1 Knoblauchzehe, fein gehackt, gequetscht wie man mag
1 EL Tomatenmark
1/2 Bund gehackte Petersilie

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Fisch salzen und Pfeffern und in eine geölte oder beschichtete Auflaufform legen.

Die Zutaten einfach alle mischen und verkneten, dann gleichmäßig auf dem Fisch verteilen und dabei flach drücken.

Den Fisch in den Ofen stellen und etwa 15 Minuten backen. Wer es knusprig mag, macht am Ende noch für 3-5 Minuten den Grill drüber an, dann wird das schön gebräunt oben und zerläuft auch richtig!

Dazu kann man entweder ein wenig Gemüse (wie Anke) oder Kartoffelpüree (wie wir) essen.

G+

Freitag, 19. Juni 2015

Louisiana Gumbo

Sooo.. dann versuchen wir mal die blogfaule Zeit zu beenden! Dieses Gericht haben wir der der Zwischenzeit immer und immer wieder gemacht, da es gar nicht so schwer ist wie es auf den ersten Blick ausschaut UND: es ist lecker. Super lecker. Mal so ganz anders (vor allem als man es von den Zutaten her vermuten würde)!

Gefunden haben wir es mal wieder beim Chefkoch haben es aber ein wenig abgewandelt, da zb. Sellerie GAR nicht geht und man Okraschoten jetzt auch nicht immer im Haus hat ;)

Wir brauchen (für 2-3 Personen):

10 Okraschoten, in dünne Scheiben geschnitten (erste Abwandlung: wir hatten nur welche aus der Dose, es geht aber auch komplett ohne)
1 Paprika, gewürfelt
1 - 2 Zwiebeln gewürfelt

2 - 4 Hähnchenbrüste, in Stücke geschnitten
50 g  Paprikawurst oder Andouille-Wurst (irgendwas gut gewürztes mit Paprika, zb. Chorizo geht auch)

¼ Cup Mehl
¼ Cup Olivenöl
1-2 Knoblauchzehen, gepresst
1/4 Liter Hühnerbrühe
1 Dose Pizzatomaten, 400 ml
2 EL Tomatenmark

Zum Würzen:
etwas gehackte Petersilie
1 EL Thymian
1 EL Worcestersauce
1  Lorbeerblatt
1 EL Salz
2 EL Tabasco

Dazu:
1 - 1,5 Tassen Reis kochen

Zuerst die Okraschoten ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze in etwas Öl anbraten, bis sie durch und leicht braun sind - bei denen aus der Dose gibt das eh nur etwas Matsch. Die dann aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Nun Zwiebeln, Knobi und Paprika in den Topf geben und anbraten, dann ebenfalls herausnehmen und auf die Seite stellen. Das gleiche dann nochmal mit der Wurst und den Hähnchenbrüstchen.

Brät man alles nacheinander an, gibt's (vermutlich) jeweils ein besseres Röstaroma - wenn man allerdings schon großen Hunger hat kann man natürlich auch alles gleichzeitig in den Topf werfen!

Ist man zu zweit kann man zeitgleich mit dem Anbraten schonmal eine beschichtete Pfanne auf den Herd stellen und das Olivenöl mit dem Mehl hineintun. Diese beiden werden miteinander vermischt und unter stetigem Rühren (deswegen sollte man das alleine eher nacheinander machen) "anbraten" bis das Mehl eine dunkelbraune Farbe bekommen hat. Das dauert etwa 20 Minuten und das Mehl entwickelt dabei einen nussigen Geschmack. Dieser Teil ist übrigens der wichtigste! Hierdurch bekommt das gesamte Gericht einen leicht herben, angenehm würzigen Geschmack, den wir so auch noch nicht kannten!

Nun die angebratenen Sachen in den Topf (insofern die da nicht eh schon sind) die Brühe, Tomaten, Tomatenmark und die Mehlmischung dazu. Mit den Gewürzen abschmecken und ca. 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zeit den Reis kochen und zum Schluss einfach das Gumbo über oder neben den Reis geben.

G+

Sonntag, 22. März 2015

Chocolate Cream Cheese Dessert

Dieses Rezept haben wir quasi komplett allein entworfen. Es sollte ein Nachtisch für eine Party her: mit süßem Frischkäse, ein wenig Teig und lecker Schokolade. Zuerst haben wir es mit Kekskrümeln als Boden versucht - geht auch, aber ein richtiger Teig ist von der Konsistenz her einfach besser. Daher hier die Variante mit der Brownie-Backmischung. Geht nicht ganz so schnell wie Kekse zerkrümeln ist aber weeheesentlich leckerer. ;)

Die Zutaten ergeben etwa eine Fläche/ Form von 30x23 cm. Wir nehmen da meist so eine Plastik Form (Tupper oder wasauchimmer man da grad im Haus hat), die hat für Transport-Zwecke dann immer noch nen praktischen Deckel.

Boden
1 Backmischung für Brownies (hier braucht es meist noch 2 Eier und 150 g Butter - einfach beim Einkaufen dann auf die Packung schauen)

Frischkäsemischung
600 g Frischkäse
250 g Mascarpone
1 Päckchen Schwartau Backvanille
ca. 100-150 g Puderzucker (abschmecken!)

Ganache
(Gute Anleitungen und Tipps gibt es hier: http://ofenkieker.de/grundrezepte/cremes-frostings-fullungen/ganache/)
200 g Vollmilchschokolade
150 ml Sahne

Zuerst die Brownies nach Packungsanleitung zubereiten und abkühlen lassen. Der Vorteil hieran ist, dass die praktisch immer gelingen und sogar ihre eigene Backform mitbringen. Die Brownies nun horizontal teilen (so dass sie nur noch halb so dick sind). Am besten macht sich das indem man sie stückchenweise aus der Backform löst und dann zerteilt. Die Teile nun einfach in die Form unten dicht an dicht aneinander legen. Da man das hinterher sowieso nicht mehr sieht muss das auch nicht "hübsch" sein ;)

Die Zutaten für die Frischkäsemischung nun einfach zusammenrühren und - wichtig! - natürlich gerade bei Zucker und Vanille immer wieder probieren ob es auch wirklich schmeckt. Es sollte irgendwo noch käsig sein, aber natürlich vorrangig süß und vanillig. Die Mischung gleichmäßig auf dem Boden verteilen.

Für die Ganache die Schokolade klein hacken und in eine Schüssel füllen. Nun die Sahne aufkochen und danach über die Schokolade in die Schüssel geben. 5 Minuten stehen lassen und dann vorsichtig mit einem Rührbesen die Schokolade mit der Sahne verrühren. Die Ganache vorsichtig auf der Frischkäseschicht verteilen.

Das Dessert am besten bis zum Verzehr gekühlt aufbewahren. Also... wenn man es denn bis dahin in Ruhe lassen kann!

G+

Dienstag, 17. Februar 2015

Brownies mit Dulce de Leche Salted Peanut Frosting

Brownies sind ja von Haus aus schon lecker - wenn man da nun noch eine Schicht Karamell mit Erdnüssen drauf tut MUSS das süchtig machen. Mal wieder bei Cooking Classy erspäht und nachgebacken. Auf dem Foto ist die Version mit Macadamias zu sehen. Welche Nüsse man auch nimmt, alle sind auf ihre Art lecker. Die Zutaten:

Brownies
3/4 cup Mehl
1/2 cup Kakao
3/4 cup Zucker
1/2 cup packed light brown sugar (wie schon mal erwähnt geht sicherlich auch normaler brauner Zucker)
1/4 TL Salz
142 g (10 EL) sehr weiche Butter
2 große Eier
1 großes Eigelb
½ TL gemahlene Vanille

Topping
43 g (3 EL) Butter
3 EL packed light-brown sugar
2 EL Milch
1/3 cup Dulce de Leche (bei uns war es karamellisierte Kondensmilch aus der Abteilung mit den russischen Spezialitäten)
¼ TL gemahlene Vanille
1 1/4 cups Puderzucker
1/2 cup gehackte, leicht gesalzene Erdnüsse (alternativ gehen natürlich auch andere Nüsse wie Macadamias - Hauptsache sie sind leicht salzig)

Den Ofen auf ca 160 Grad vorheizen (bei unserem sind's eher 175).

Zucker, braunen Zucker, Mehl, Kakaopulver, Vanille und Salz (sprich die ganzen trockenen Zutaten) mischen. Nun die Butter, Eier und Eigelb dazu und alles gut durchrühren.

Die Masse auf einem Backblech / in einer Backform mit einer Größe von 20x20 cm verteilen und etwa 30 Minuten backen. Wie immer ist die Zeit abhängig vom Ofen - an besten nach 28 Minuten schon mal schauen ob die Brownies bereits durch sind. Danach abkühlen lassen.

Fürs Frosting Butter, Milch und den braunen Zucker in einem beschichteten Topf zum Kochen bringen und unter Rühren etwa eine Minute kochen. Dann vom Herd nehmen und die Dulche de leche Creme sowie die Vanille einrühren. Den Puderzucker hinzugeben und jetzt alles so lange durchrühren bis es eine einheitliche Masse ergibt. Zum Schluss noch die Erdnüsse untermengen und dann das Frosting gleichmäßig auf dem Brownie-Teig verteilen.

Entweder im Kühlschrank (geht schneller) oder bei Zimmertemperatur abkühlen und fest werden lassen. Lieber kleinere Stückchen schneiden, die Kombination ist super lecker aber auch eher "mächtig" ;)

Wie schon beim Peanut Butter Fudge ist die Kombination aus süß, salzig, schoko und karamell einfach Klasse.

G+

Samstag, 31. Januar 2015

Nusskuchen mit Kirschen

Wir brauchten einen einfachen Kuchen zum Mitbringen - da fiel die Wahl diesmal auf einen simplen Nuss-mit-Schoki-und-Kirschen Kuchen vom Chefkoch. Natürlich kann man den auch prima zum zuhause essen! Einfach zusammengerührt, fix gebacken und vor allem transportfähig.

Wir brauchen:
200 g Butter oder Margarine
170 g Zucker
4  Eier
100 g Schokoladenraspel
125 g Haselnüsse gehobelt
3 EL Rum
180 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Zimt (nach Geschmack)
1 Glas Sauerkirschen
 Puderzucker, zum Bestäuben

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und eine Springform fetten oder wie wir den Boden der Form mit Backpapier bespannen.

Zuerst die Butter mit dem Zucker schaumig rühren danach die Eier zugeben und immer weiter rühren. Schokostücke, Nüsse sowie Rum dazu und zuletzt Mehl, Backpulver und Zimt rein. Alles zu einem schön geschmeidigen Teig verrühren und ab in die Springform damit.

Nun die abgetropften Kirschen gleichmäßig darauf verteilen.

Das ganze kommt jetzt in den Ofen. Im Original-Rezept stehen 45-50 Minuten - bei uns hat er aber nur etwa 40 Minuten gebraucht - das hängt wie immer vom Ofen ab. Wenn er langsam braun wird einfach mal mit einem Holzstäbchen reinpieksen und schauen ob er schon durch ist.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen - und schon kann die Kaffeerunde kommen.


G+

Montag, 8. Dezember 2014

Zimtsterne (3D-Edition)

Weihnachten steht vor der Tür! Also genau die richtige Zeit um sich vom allgemeinen Backwahn etwas anstecken zu lassen. Cookies aller Arten gab es letztes Jahr schon, also sollte diesmal was klassisches her. Chefkoch hat wie immer ein passendes Rezept und die Ikea Weihnachts-Ausstechformen lagen eh noch original verpackt vom letzten Jahr im Schrank rum.

Wir brauchen.. für den Teig:
500 g gemahlen Mandeln
300 g Puderzucker
2 TL Zimt
2  Eiweiß
2 EL Amaretto
Puderzucker für die Arbeitsfläche

Für die Glasur:
1  Eiweiß
125 g Puderzucker

Mandeln, Puderzucker und Zimt mischen. Dann das Eiweiß und den Amaretto zugeben. Am besten alles von  der Küchenmaschine seines Vertrauens mit dem Knethaken verrühren lassen und dann nochmal mit den Händen nachkneten. Portionsweise auf die mit Puderzucker bestäubte Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen.

Im Original steht 1 cm Dicke - bei uns waren es eher 5 - 7 mm. Vor allem da die Plätzchen hinterher zusammengesteckt werden, sollte man hier mit der Dicke etwas sparen da die sonst (vor allem mit der Glasur drauf) ZU dick werden. Alternativ die Einkerbungen gut ausdehnen - sind die nämlich zu schmal brechen die Kekse beim Zusammenstecken ;)

Nun die ausgestochenen Plätzen aufs Blech legen. Für die Glasur das Eiweiß steif schlagen und nach und nach mit dem Puderzucker verrühren. Die Sterne damit großzügig bepinseln (reicht locker für alle).

Im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad auf der untersten Schiene für ca 10-15 min backen.

Wenn man von den leichten Konstruktionsfehlern (zu dick = nix 3D mehr) absieht, sind es sehr fluffige und vor allem einfache Plätzchen. Die Geschmacksrichtung ist eher Mandel als Zimt aber das kann auch am verwendeten Ceylon Zimt liegen. Der ist super lecker aber nicht ganz so "krass" aromatisch wie der hier üblich verfügbare.

G+

Sonntag, 16. November 2014

Palatschinken mit Walnussfüllung

Das Rezept ergibt etwa 4 Palatschinken und ein bisschen zuviel Füllung dafür.. vielleicht sollte man die Zutatenmenge bei der Füllung etwas reduzieren - ich schreibe der Einfachheit halber  mal die Original-Zusammenstellung auf. Die Menge reicht für 4 Palatschinken-Röllchen. Ein Röllchen reicht allerdings bereits um satt zu werden! Die Rezepte - einmal Grundteig, einmal Füllung - habe ich mal wieder beim Chefkoch aufgetrieben.

Teig
2 Eier
150 g Mehl
1 Prise Salz
etwas gemahlene Vanille (oder 1 Vanillezucker)
1 EL  Zucker
300 ml Milch
100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

Füllung
200 g gemahlene Walnüsse
250 ml Milch
2 EL Honig
1 EL brauner Zucker (wer es süßer mag nimmt etwas mehr)
3 EL Amaretto
1/2 TL Zimt
60 g Kokosraspel

Zuerst die Zutaten für den Teig in einer Schüssel zusammenrühren und für 5-10 min beiseite stellen (sprich die Zeit die man braucht um die Füllung zuzubereiten).

Für die Füllung nun Milch und Honig in einem Topf erwärmen und danach die restlichen Zutaten einrühren.

Den Palatschinken-Teig dünn in einer Pfanne (am besten beschichtet) in Öl ausbacken.

Nun den fertigen "Pfannkuchen" auf einen Teller legen, dünn mit der Füllung bestreichen und zusammenrollen. Fertig!

G+

Dienstag, 4. November 2014

Robot Cake Pops

Kleine Roboter-Cake Pops. Größere Mengen davon. Für die Kollegen. Warum eigentlich nicht?* Die Vorlagen zu Deko und Rezept fanden sich diesmal via Google Bildersuche beim "klitzekleinen Blog". Die Zutaten reichen für etwa 30 Stück der süßen Robis.

Teig
1 Kuchenbackmischung für eine Kastenform (bei uns wars Real Schokokuchen). Hierfür benötigt man noch 175g Butter, 3 Eier und etwas Milch - je nach Mischung variiert das etwas.
Alternativ kann man natürlich auch einen Kastenform-Kuchen seiner Wahl selbst backen, ich war an dieser Stelle etwas "faul" da es insgesamt vier Kuchen werden sollten.

Frosting (ggf. etwas weniger machen)
175 g Butter (Raumtemperatur, alternativ kurz in die Mikrowelle bis sie weich aber noch nicht geschmolzen ist)
Vanille oder Vanille Aroma - Empfehlung ist hier immer noch die Schwartau Backvanille.. künstlich hin oder her, die schmeckt einfach lecker ;)
320-350 g Puderzucker
evtl. etwas Milch

Deko
Blaue Speisefarbe, am besten nicht flüssig (dazu später)
ca. 300 g weiße Schokolade (alternativ gleich gefärbte Candy Melts kaufen)
1-2 EL Palmin soft
Haribo Pasta Frutta für den Mund
Hitschler Apfelschnüre für die Antenne
Mini Smarties für die Ohren
Zuckerkette oder -armband für Augen und Antenne (gefunden in einem T€DI-Laden)

Und sonst noch
ca. 30 Lollipop Sticks - entweder im Internet bestellen oder bspw. bei Xenos kaufen.
Falls sie transportiert werden sollen: 30 kleine Tütchen zum Einpacken
Styroporplatte zum Trocknen

Zuerst den Kuchen backen und abkühlen lassen. Falls er eine Kruste hat, soll man diese entfernen, aber bei uns war das nicht notwendig. Den Kuchen mit den Händen in eine große Schüssel zerbröseln bis keine größeren Stücke mehr vorhanden sind.

Für das Frosting Butter und Backvanille mischen, dann Puderzucker dazugeben und alles durchrühren bis eine cremige Masse entsteht. Ist diese nicht cremig genug einfach etwas Milch dazu geben.

Nach und nach nun das Frosting zum Teig in die Schüssel geben. Wie beim klitzekleinen Blog haben wir nicht die gesamte Menge benötigt. Die Masse sollte so feucht sein, dass man sie formen kann ohne das sie auseinander fällt, aber nicht zu weich damit die Quader nicht so schnell weich werden wenn es etwas wärmer wird.

Nun den Teig zu kleinen Quadern formen, etwa so groß dass man sie mit zwei oder drei Happen essen kann. Ein klein wenig der Schokolade schmelzen, die Lollistiele ein kleines Stück in die Schoki eintauchen und dann ca. 1 cm tief in den Quader stecken. Das geht durch die weiche Masse noch sehr leicht und durch die Schoki gibt's zusätzlichen Halt. Jetzt die Quader mit Stiel für 5-10 min ins Eisfach oder etwas länger in den Kühlschrank legen. So halten die Stiele sehr gut, die Quader sind fest und man kann alles einfacher glasieren und dekorieren.

Für die Glasur die Schokolade (am besten über einem Wasserbad) schmelzen, 1-2 Löffel Palmin soft dazu und nach und nach soviel von der Farbe einrühren bis die Wunschfarbe erreicht ist. Wir hatten leider flüssige Farbe, was dazu führte dass die Schokolade so "sämig" geworden ist, dass Eintunken nicht mehr möglich war und die Schokolade mit einem Pinsel auf die Quader aufgetragen werden musste. Jeden Quader nun eintunken oder eben bestreichen bis alles mit Schokolade überzogen ist.

Den Überzug nur ganz leicht antrocknen lassen und dann alle Verzierungen anbringen. Die Lollis zum Trocknen auf eine Styroporplatte stecken. Wenn man ein "paar" mehr macht braucht man eine eeetwas größere Platte ;)

Nun - wenn man mag - jeden in eine Tüte stecken und unten um den Stiel herum verschließen. Auf jeden Fall sollten die Cake Pops bis zum Verzehr gekühlt werden.

Apropros Verzehr: absolut YUMMI und die sind ja soooo drollig!!!


*FALLS man tatsächlich vorhat über 100 Stück davon zu machen sollte man sich besser zwei Tage Zeit nehmen! Wir haben zu zweit bis in den Abend hinein gebacken und verziert.. und zumindest mir tat hinterher alles weh - an dieser Stelle nochmal vielen vielen Dank an die Jenny für die tatkräftige Unterstützung!

G+

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Guacamole (& Quesadillas)

Guacamole ist einfach ein Klassiker aus Mexico. Passt zu vielen Sachen wie Nachos, Burritos, Quesadillas, Burger.. oder einfach Brot.

Unser Standard-Rezept für zwei Personen:
1 reife Avocado
1 (bzw. bei den ganz großen ½ ) Fleischtomate
1 kleine Zwiebel (zb. so eine aus nem Bund Frühlingszwiebeln)
etwas Limetten oder Zitronensaft
1 Knoblauchzehe (je nach Geschmack)
Salz, Pfeffer

Die Avocado aus ihrer Schale lösen und in einer Schüssel mit einer Gabel vorsichtig zerquetschen. Etwas Limettensaft einrühren. Das sorgt zum einen für einen frischen Geschmack und zum anderen dafür, dass die Paste nicht so schnell braun wird. Die Tomate und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und zur Avocado geben. Das ganze gut durchrühren und dann mit Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag kann auch noch etwas frischen Koriander dazu geben.

Für die Quesadillas nimmt man jeweils jeweils zwei Tortillas - in Deutschland auch manchmal Wraps genannt - und legt dazwischen alles mit Käsescheiben aus. Nun den Tortilla in eine Pfanne ohne Fett (!) legen und immer mal wieder wenden bis der Käse geschmolzen und die Außenseite leicht gebräunt ist. Dadurch werden die Tortillas etwas knusprig und alles pappt schön zusammen. Vorsicht: die Pfanne nicht zu heiß machen, sonst ist's außen schwarz und innen noch nicht weich ;)

G+

Sonntag, 28. September 2014

Rum Aprikosen Streusel Muffins

Immer wenn bei uns mal wieder Früchte "weg" müssen gibt's die eigentlich in einem Kuchen. Da die Aprikosen irgendwie nach nix schmeckten - deswegen waren sie ja auch übrig ;) - haben wir kurzerhand beschlossen sie für die Muffins einzulegen. Bei uns wurde es der Prichards "Peach Mango Rum" aber ich denke es tut auch normaler Rum oder ein Pfirsichlikör! Teig und Streusel kommen diesmal aus zwei verschiedenen Rezepten, da Muffins mit Buttermilch einfach besser sind und die Streusel irgendwie gut dazu passen ;)

Wir brauchen für den Teig (wie immer leicht abgewandelt):
1 Ei
150 g Zucker
½ TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
75 ml Öl
300 ml Buttermilch
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
ca. 6-8 Aprikosen in Stückchen.. diese über Nacht in Rum oder ähnlichem einlegen

für die Streusel:
100 g Mehl, evtl. etwas mehr
75 g Zucker
75 g Butter

Ein Muffinblech mit Förmchen bestücken und den Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Ei, Zucker, Vanille und Salz verrühren, dann Öl und Buttermilch dazu. Mehl, Backpulver und Natron mischen, zur Buttermilch-Masse geben und unterrühren. Zum Schluss die Aprikosen dazu und vorsichtig unterheben. Die Masse gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.

Für die Streusel das Mehl in eine Schüssel geben, mit Zucker (und wer mag Vanille) mischen. Die weiche Butter dazugeben und alles vermengen.. das geht mit einem Löffel ganz gut. Um nun die Streusel daraus zu formen macht es sich besser die Hände zu nehmen. Vorsichtig auf alle Muffins ein paar Streusel geben.

Nun das Ganze für 20 - 25 Minuten backen. Wer mag kann nun noch ein wenig Zuckerguss auf oben drauf geben - dazu nimmt man einfach Puderzucker und Zitronensaft und mischt es bis es eine zähe Konsistenz hat. Fertig!


G+

Samstag, 23. August 2014

Chicken Avocado Lime Soup

Jetzt im Sommer soll das Essen nicht immer so fett sein (danach liegt man nur noch träge aufm Sofa rum). Cooking Classy hat da eine leckere Suppe gezaubert die SO gut aussah, dass selbst Suppenmuffel wie wir das nachmachen wollten.

Zutaten (für 2 Personen):
etwas Olivenöl
1 Hähnchenbrust
½ - 1 Zwiebel, gewürfelt
1 Peperoni (oder wie im Original Jalapeno)
1 Knoblauchzehe
1 Tomate, gewürfelt
750 ml Hühnerbrühe
4 EL Limettensaft
etwas frischen Koriander (hatten wir leider nicht)
1 Avocado in kleine Würfel geschnitten
Zum Würzen: Salz, Pfeffer, Kümmel

Zuerst das Olivenöl erwärmen, darin nun Zwiebeln und Pepperoni anbraten dann Knoblauch dazu und alles etwas ziehen lassen. Nun die Brühe dazu und die Tomaten. Im Original wird das Hühnchen am Stück reingetan und im Nachhinein auseinander gerupft, wir haben es der Einfachheit halber gleich in kleine Stücke geschnitten - jeder wie er mag. Nun alles mit den Gewürzen abschmecken und 10-15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
Zuletzt Koriander und Limettensaft rein. Die Avocado-Würfel erst kurz vor dem Servieren in die angerichteten Schalen geben. Die Suppe ist angenehm frisch und würzig, trotzdem auch gut zum satt werden. Sehr zu empfehlen!

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PS: Jaaa, unsere Fotos sind nicht mal halb so gut geworden wie beim Original, aber geschmeckt hat es trotzdem!!!

Donnerstag, 21. August 2014

Twix-Milchshake

Um auf diese Idee zu kommen mussten wir erst einmal nach England fliegen ;) Dort gibt's nämlich eine Kette von Milchshakeläden wo man einfach alle möglichen Süßigkeiten mit ner Portion Vanilleeis und nem Schuss Milch zusammenmixt.. uuund fertig!

Das können wir natürlich auch! Für zwei Portionen einen der zwei Twixriegel aus der Packung zusammen mit 3 bis 5 großen Löffeln Vanille Eis und etwa 400 ml Milch (Zutatenmengen einfach nach Gefühl, im Zweifel zwischendurch Konsistenz und Geschmack testen) in den Mixer geben. Mixen. Wegschlabbern. Yummi!

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Freitag, 1. August 2014

Key Lime Pie

Nachdem wir in Miami leider keinen richtigen Key Lime Pie probieren konnten, wird er eben jetzt - passend zum schönen Wetter - selbst gemacht. Nachdem es echt viele Rezepte im Netz zu dem Thema gibt, wurden diese gesichtet und verglichen und nun ist es mit leichten Abwandlungen das von USA Kulinarisch geworden. Das liegt von den Zutaten her in etwa "in der Mitte". Wir brauchen:

… für die Teigkruste:
175 g feinst zerkrümelte Kekse (Vollkorn-Butterkekse, Löffelbisquit, Eierplätzchen)
2 EL Zucker (bei Löffelbisquits nicht)
70 - 90 g weiche Butter
Zimt nach Geschmack

… für die Füllung:
4 Eigelb
1 Dose (400 g) gesüßte Kondensmilch - Milchmädchen oder die aus der russischen Spezialitäten-Ecke, keine normale Kondensmilch!
½ Cup Limettensaft (ca. 4 Limetten)
1-2 TL abgeriebene Limettenschale

… für das Baiser:
4 Eiweiß
4 EL Zucker

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Zuerst zerkrümelt man die Kekse so fein wie es geht. Einfach in eine Plastiktüte und draufhaun, oder mit dem Nudelholz drüber rollen. Danach alle anderen Teigzutaten dazu geben und gut mischen. In eine Form mit ca. 24 cm Durchmesser schütten (wir hatten nur eine normale Springform mit 26 cm - das ging auch) und gleichmäßig verteilen. Nun mit einem Löffel festdrücken und dabei ein wenig am Rand hocharbeiten. Jetzt kann man den "Teig" schonmal 4 min im Ofen "vorbacken" - muss man aber nicht.

Eigelbe verschlagen und dann mit Kondensmilch, Limettensaft und Limettenabrieb verrühren. Wir hatten etwas weniger als ½ Cup Saft - hier kann es aber ruhig ordentlich limettig sein! Die gesüßte Kondensmilch macht es nämlich babbisch süß so dass der Kuchen bei uns letztendlich eher süß als sauer war. Die Füllung nun in die Form auf den vorbereiteten Boden gießen. Alles etwa 20 Minuten backen.

Das Eiweiß mit dem Zucker zu steifem Baiser schlagen und auf den gebackenen Kuchen streichen. Nun für weitere 15 Minuten in den Ofen stellen.

Der Kuchen wird wohl erst fest wenn er ausgekühlt ist - also abwarten und dann erst anschneiden und wegnaschen ;)

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Freitag, 25. Juli 2014

Snickers Chocolate Chip Cookies

Es wurden mal wieder Cookies für die lieben Kollegen benötigt, also warum leckere Cookies nicht mir leckerem Snickers verbinden? Cooking Classy hat das passende Rezept:

2 ¾ cup Mehl
1 EL Stärke
1 TL Baking Soda (Backpulver)
¼ + ⅛ TL Salz
1 cup gesalzene Butter (wir haben normale verwendet und etwas mehr Salz hineingetan) - 1 cup entspricht bei Butter etwa 225 g
1 ¼ cups light brown sugar (hier haben wir welchen aus dem Asia Markt - wie schonmal erwähnt ist dieser viel feiner und etwas malziger als der hiesige braune Zucker, vor allem ist die Konsistenz vom Teig hinterher anders)
¼ cup "normaler" Zucker
2 Eier
Vanille (bei uns aktuell gemahlene Tahitensis Vanille)
3 Snickers in kleine Stücke geschnitten (original Angabe: 1 ½ cups)
100 g Vollmilchschokolade
optional: gehackte Erdnüsse

Den Ofen auf etwa 160 Grad vorheizen.

Zuerst Mehl, Stärke, Backpulver, gemahlene Vanille und Salz zusammen mischen. Danach in einer anderen Schüssel die weiche (!) Butter, Braunen und weißen Zucker mischen bis alles eine cremige Masse ergibt. Dann nacheinender die Eier einrühren. Nun die trockenen Zutaten nach und nach einrühren. Zum Schluss gehackte Schoki und Snickers unterheben. (Das ging bei uns schon nicht mehr mit der Küchenmaschine, sondern nur noch von Hand.)

Nun kleine Bällchen aus dem Teig formen - die Größe von denen bestimmt die Cookie-Größe, wir machen zum Mitnehmen lieber kleinere - und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech platzieren. Nicht zu nah beieinander - die "Bällchen" laufen noch auseinander! Für den perfekten Cookie-Look habe ich bei "not your mommas cookie" einen super guten Tipp gefunden! Erst ein doppelt so großes Bällchen formen und dann in der Mitte auseinander reißen. Nun mit der "aufgerissenen" Seite nach oben aufs Backblech - und schon sehen die hinterher einfach nur toll aus!

Die Cookies bei den besagten 160 Grad etwa 8-10 Minuten backen, je nach Ofen. Wenn sie anfangen braun zu werden müssen sie schleunigst aus dem Ofen!

Yummi!

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Donnerstag, 10. Juli 2014

Oreo Muffins

Wieder im normalen Kochleben angekommen soll es hier im Blog natürlich nicht allzu ruhig werden (auch wenn es manchmal etwas länger bis zum nächsten Beitrag dauert ;)).

Oreos gehen immer, also warum nicht mal Muffins damit backen? Rezepte gibt's natürlich wie immer im Netz. Wir haben es leicht abgewandelt, da uns 1 Beutel Backpulver sehr viel vorkam und wir für Muffins mit Buttermilch eigentlich immer Natron nehmen.

ca. 10 Oreos zerbröselt (in einen Gefrierbeutel legen und dann mit einem stupfen Gegenstand drauf haun ;))
250 ml Buttermilch
150 g weiche Butter
2 Eier
90 g Zucker (etwas mehr wenn man es süßer mag)
½ TL Gemahlene Vanille
300 g Mehl
1 TL Natron
80 g Schokoladenstückchen

Ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

Butter mit Eiern, Zucker und Vanille schaumig rühren, dann Buttermilch unterrühren und danach noch Mehl und Natron. Zum Schluss die Oreo-Brösel und Schokostückchen vorsichtig unterheben. Die Mischung auf die vorbereiteten Förmchen verteilen und alles bei 160-180 Grad 20-25 min backen.

Sie sind im Gegensatz zu anderen Muffins nicht ganz so süß was wir zur Abwechslung aber sehr angenehm finden.

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Donnerstag, 12. Juni 2014

Game of Thrones Special: Forelle in Mandelkruste

Als letzten Beitrag in unserem Special* gibt es nochmals Forelle. Diesmal ist es ein Rezept aus Kings Landing. Wir brauchen:

¼ Bund frische Petersilie
¼ Bund frischer Dill
2 Schalotten
25 g gehobelte oder gemahlene Mandeln
1 TL Salz
30 g Paniermehl
4 Knoblauchzehen (wir hatten eher so 1-2)
50 ml Zitronensaft
1 Ei
60 g Mehl
2 kleine gesäuberte Forellen oder Filets

Den Ofen auf 130 Grad vorheizen.

Die Kräuter und Schalotten klein hacken und mit Mandeln, Salz und Paniermehl mischen. Knoblauch, Zitronensaft und Ei dazugeben und alles durchmengen bis es eine  glatte Masse ist. Das Mehl in eine Schale geben und den Fisch darin wenden. Einen kleinen Teil der Masse in den Fisch füllen und den Rest drumherum verteilen. Das ganze nun einfach in den Backofen und etwa eine Stunde backen. Jetzt sollte die Kruste knusprig und der Fisch gar sein. Bei uns  gab es dazu Bratkartoffeln, aber es sind selbstverständlich auch andere Beilagen denkbar.

Beim nächsten Mal werden wir wahrscheinlich versuchen ein wenig Butter in die Masse zu geben - sie war nach einer Stunde im Ofen für unseren Geschmack ein wenig zu trocken. Vielleicht braucht man auch einfach etwas Soße oder Gemüse dazu. Prinzipiell ist die Kruste mit Mandel- und Paniermehl eher etwas Teig-mäßig geworden, aber geschmeckt hat es natürlich trotzdem!


* Zwischenzeitlich wurden wir leider mit einer Woche Internet-Entzug durch Providerwechsel geplagt und die nächsten Tage sind wir auf Reisen. Deswegen gibt es diesmal den Beitrag zwischen zwei Folgen. Leider endet die 4. Staffel "Game of Thrones" am Sonntag schon wieder und somit auch dieses Special. Keine Sorge, es gibt natürlich trotzdem weiterhin leckere Sachen zum Nachkochen, nur in den kommenden Wochen vielleicht mit etwas weniger Honig ;)

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